Weekend Heroes

Seereise nach Magnimar

4. Lamashan 4711, Sandspitze, Varisia
(Spielrunde vom 21.06.2015)
(Es fehlen: Katharina & Gerald)

Das nächste Schiff, das wohl in Richtung Magnimar fahren wird, wird am 6. Lamaschan erwartet; wir haben also zwei Tage Zeit, uns auf die Reise vorzubereiten.

Lem und Thorik saufen eine Weile. Nachdem Lem unter den Tisch gesoffen ist, geht Thorik zum Schmied und mietet sich einen Amboss, wo er den Rest des Tages an einer Rüstung schmiedet.
Nahimana und ich gehen zur Bibliothek – Nahimana, um in irgendwelchen Zauberbüchern zu schmökern. Anscheinend bin ich der Einzige, der sich hier um irgendwas kümmert, und versuche, etwas über die Stichworte “Xanescha”, “Sihedron-Ritual”, “Herrin der Sieben” herauszufinden. Der Besitzder der Bibliothek gibt mir ein paar Bücher, aber ich finde nichts zu den Stichworten. Es bleibt hängen, daß das thassilonische Reich einst von mächtigen “Runenherrschern” regiert wurde, daß es viele zum Teil wilde Theorien über den Untergang und seine Gründe gibt, daß die thassilonische Magie sieben Schulen kannte, die den sieben Tugenden und später den sieben Todsünden entsprachen, und daß es noch ein paar wenige gewaltige thassilonische Bauwerke gibt, z.B. den “Zornspann”, eine riesige Brücke in Magnimar, oder einen den Hafen überspannenden Bogen in Rätselhafen.
Nachdem ich hier nichts finde, suche ich Brodert Quinn am Lauchtturm auf, in der Hoffnung, daß er in seiner Beschäftigung mit dem thassilonischen Reich vielleicht mehr weiß. Aber auch hier erfahre ich nichts zu unseren Fragen, und höre stattdessen einen Vortrag über thassilonische Baukunst, und daß der sog. Leuchtturm in Wirklichkeit Teil einer mächtigen thassilonischen Waffenanlage war.

5. Lamashan 4711, Sandspitze, Varisia

Lem und ich besuchen mit dem Arm Vater Zantus, in der vagen Hoffnung, daß ich dabei etwas über meine Herkunft erfahre. Vater Zantus ist ganz außer sich, als er den Arm sieht, und vollführt eine ganze Litanei an Schutzgesten. Er würde den Arm am liebsten sofort vernichten; so etwas Böses sollte hier nicht existieren, und wer weiß, was alles passieren kann, oder ob sein Besitzer ihn vielleicht irgendwie lokalisieren kann. Womit er ja wohl gar nicht mal so unrecht hat – die Viecher, die den Arm stehlen wollten, als er in der gefiederten Schlange war, wirkten so, als wären sie sehr gezielt gekommen. Er akzeptiert aber, daß wir den Arm nicht zerstören wollen, kann uns aber auch keinerlei weiteren Informationen liefern. Allerdings gibt er uns noch eine Schutzkreis-Schriftrolle mit, für den Fall der Fälle, daß wir dem Eigentümer des Arms irgendwann gegenüberstehen.

6. Lamashan 4711, Sandspitze, Varisia

Eine “dreimastige Karavelle” (was auch immer das so genau sein mag – für mich sieht es aus wie ein Schiff) läuft im Hafen ein. Die “Windsbraut” hat mehrere Aufbauten an Deck, und ist mit einem Katapult und einer Ballista bewaffnet. Nach ein bißchen Feilschen können wir zwei Kabinen für die Reise nach Magnimar mieten.
Thorik wird schlecht, sobald wir an Bord sind, noch bevor wir den Hafen verlassen haben.
Lem und Nahimana schauen sich an Deck um, wir anderen bleiben unten. Adzorn ist noch geschwächt, Thorik ist schlecht, und ich will die Situation vermeiden, daß bei Wind und unruhigem Deck meine Kapuze zurückrutscht und die Seeleute wenig tolerant auf mich reagieren. Eng ist es allerdings schon in der Kabine und ich würde gerne ein wenig frische Luft schnappen, werde damit aber bis zur Dunkelheit warten.

Im Lauf des Nachmittags zieht ein Sturm auf. Beim Versuch, die Armbrust sturmfest zu machen, verletzt sich einer der Matrosen schwer am Arm. Lem heilt ihn und erntet dafür starke Dankbarkeit. Der Sturm tobt die ganze Nacht, und zerstört einige der Seile und Strickleitern an Deck, was einen der Masten etwas instabil macht.

Am Morgen hat die Besatzung den Schaden teilweise repariert, aber wir fahren langsamer als vorher, weil der Kapitän noch Sorge um den Mast hat. Er ist ziemlich unzufrieden mit der Lage.

Im Lauf des Tages laufen wir den Hafen von Rotfels an, einer kleinen Stadt, die oben auf einer 20-30 Meter hohen Steilküste über dem Meer thront. Dort werden wir mindestens eine Nacht verbringen, während die Seeleute die “Windsbraut” zu reparieren versuchen.

Der Kapitän, Draker Quill, empfiehlt uns den “Kupferkessel” als Hotel, das “Tanzende Windlicht” als gehobene Taverne, und rät uns von der “Glücksmaid” und der “Höhle” als billigen Seemanskneipen ab.

Fragen:

  • Was hat es mit dem Schrumpfen des Arms auf sich?
  • Warum hat seit dem Zwischenfall in der gefiederten Schlange nichts und niemand mehr versucht, den Arm zu stehlen? Haben die Untersuchungen von Vorvaschali Vuun neulich irgendwie eine Art Verbindung geöffnet, die dann wieder abgerissen ist? Anders ist kaum zu erklären, daß bisher keine weiteren Leute aufgetaucht sind, um den Arm zurückzuholen. Oder mich.

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GoblinBasar

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